Kläranlage Legden Anschlussgröße wächst schlagartig

Kommunale Kläranlage haben sich an die Entwicklung des Einzugsgebiets anzupassen. Während der demographische Wandel in den meisten Fällen nur zu einer unwesentlichen Veränderung der Anschlussgröße einer Kläranlage führt, können plötzliche Veränderungen in der Produktion großer Gewerbebetriebe dramatische Folgen in Bezug auf den Kläranlagenbetrieb haben.

Dies war im Einzugsgebiet der Kläranlage Legden der Fall durch die Produktionserweiterung eines ortsansässigen Betriebes. Auf Basis einer von uns erstellten Machbarkeitsstudie verbunden mit einer Messkampagne und einer Nachvermessung des Bestandes wurde ein erheblicher Erweiterungs- und Reinvestitionsbedarf in der biologischen Stufe der Anlage festgestellt.

Die Umsetzung erfolgt in zwei Baustufen. Im ersten Bauabschnitt wird ein zurzeit leerer Schlammsilo zum Belebungsbecken umgebaut. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, im zweiten Bauabschnitt das bestehende Belebungsbecken 2 zu sanieren.