Faulung & Gasverwertung - klein und wirtschaftlich!

Bereits im Jahr 1983 haben wir uns in einem bundsweiten F&E-Vorhaben im Auftrag der Oswald Schulze Stiftung mit dem Thema ENERGIEAUTARKE KLÄRANLAGE beschäftigt. Aus den im Rahmen dieser Arbeit unter anderem gewonnen Erkenntnissen war schon damals klar, dass auch auf kleinen und mittleren Kläranlagen von 10.000 bis 50.000 E oder sogar noch darunter die Errichtung einer Faulung mit Klärgasverwertung zu einem wirtschaftlichen Gewinn führen kann. Voraussetzung war und ist allerdings der Einsatz von an diese Ausbaugröße ADAPTIERTER TECHNOLOGIE.

Das in dem damaligen F&E-Vorhaben gewonnene Wissen sowie die Erfahrung aus vielen in den Folgejahren durch uns umgesetzte Projekte floss auch in die Studie "Energiepotenziale der Deutschen Wasserwirtschaft" ein, die wir im Auftrag der DWA mit Unterstützung der DBU im Jahr 2008 erstellen durften. Im Ergebnis gründete die DWA mit unserer Beteiligung die DWA-Arbeitsgruppe "Schlammbehandlungskonzepte für kleine und mittlere Kläranlagen", die das Thema der breiten Fachöffentlichkeit zugänglicher machen soll, als dies bisher der Fall ist.

Insbesondere unter den Zeichen der ENERGIEWENDE nutzen viele Betrieber jetzt die Chance, den Betrieb Ihrer Anlage durch die Umstellung von einer simultanen aeroben auf eine getrennte anaerobe Schlammstabilisierung mit Gasverwertung technisch und wirtschaftlich zu optimieren und nebenbei auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein erfolgreiches von vielen Beispielen für dieses Handeln ist die Kläranlage Bad Salzungen, die wir in den Jahren 2009 bis 2011 bei diesem Umstellungsprozess ingenieurtechnisch begleiten durften und deren Faulung und Gasverwertung im Sommer diesen Jahres in Betrieb ging (siehe Bild unten).

Falls auch Sie an einem entsprechenden Beitrag zur Optimierung Ihres Anlagenbetriebes und an einem eigenen Beitrag zum Klimaschutz interessiert sind, kontaktieren Sie uns. Wir können schnell berechnen, ob sich eine entsprechende Investition für Sie lohnt.

Gas- und Faulbehälter KA Bad Salzungen, 47.000 E