40 Tonnen am Haken

ALTENA - Die Brücken der Sauerlandlinie sind zu schwach für den Schwertransport, der am 14.09.2011 im Morgengrauen in der Rahmede ankam – deshalb musste das 40 Tonnen schwere Bauteil für ein Regenüberlaufbecken über Nebenstrecken von Dortmund nach Altena gebracht werden.

Mit Hilfe eines schweren Autokrans wurde es am Vormittag millimetergenau in die Baugrube gehoben. Maßarbeit: Das Unterteil des Beckens beseht aus zwei Teilen, die nacheinander in die Baugrube gehoben wurden.

Regenüberlaufbecken haben die Aufgabe, bei Starkregen Wasser aus der Kanalisation in Gewässer – hier also in den Rahmedebach – abzugeben. „Das Dicke bleibt unten“ - so schilderte Matthias Borkenfeld, Ingenieur bei der Bochumer Planungsfirma TUTTAHS & MEYER, die Wirkungsweise.

Das Beckenbesteht aus insgesamt vier Teilen, die in einem Dortmunder Betonwerk vorgefertigt und jetzt in der Rahmede zusammengefügt werden.

Rund 220 000 Euro gibt das Abwasserwerk für die Baumaßnahme aus. Der drei Mann-Betrieb ist nicht in der Lage, solche Projekte selbst zu planen und deren Ausführung zu überwachen – deshalb die Vergabe an die Ingenieurgesellschaft TUTTAHS & MEYER. Mit diesem Büro arbeitet das Abwasserwerk schon seit längerer Zeit und zur vollsten Zufriedenheit zusammen.

Auszugsweise zitiert aus einem Beitrag und mit freundlicher Genehmigung von Thomas Bender [http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/altena/tonnen-haken-neues-regenueberlaufbecken-1406372.html]

© Bender Maßarbeit: Das Unterteil des Beckens besteht aus zwei Teilen, die nacheinander in die Baugrube gehoben wurden.