Klärwerk Karlsruhe - Bau schreitet trotz Corona-Krise mit Volldampf voran

Im Zuge der Erweiterung des Klärwerkes wird zurzeit eine Aktivkohleadsorption zur Elimination von Mikroschadstoffen nach dem Ulmer-Verfahren erstellt. Die Aktivkohleadsorption bindet verfahrens-technisch hinter der Nachklärung und vor der bereits neu errichteten Abwasserfiltration (abwärts-durchströmte Mehrschichtfiltration) in den Reinigungsprozess des Klärwerkes Karlsruhe ein.

Die im Jahr 2019 begonnenen Bauarbeiten sind im vollen Gange. Herzstück ist die Pulveraktivkohle (PAK)-Lager- und Dosierstation, die in dem neu erstellten Dosiergebäude aufgestellt wird. Sie besteht aus insgesamt 2 Stahlsilos mit einem Volumen jeweils 125m³.

Die im Werk gefertigten Silos mit einer Einzellänge von rd. 24 m und einem Leergewicht je Einheit von ca. 10 t wurden im April 2020 mit zwei Mobilkränen in die Dosierhalle eingehoben und auf der eingebauten Unterkonstruktion befestigt.

Mit der Ausführung dieser Bauleistungen konnte ein weiterer Meilenstein gemäß den Planungsvor-gaben umgesetzt werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2022 vorgesehen.