KA Heek - Wirtschaftliche Schlammbehandlung durch Nutzung von Altanlagen

Auf der Kläranlage Heek erfolgte die Schlammbehandlung bisher in zwei getrennten Verfahrensschritten:

1. Vorentwässerung und Speicherung
Der aerob stabilisierte Überschussschlammes wurde mittels eines Siebbandeindickers auf einen TS-Gehalt von ca. 4 6 % eingedickt und in Schlammsilos gespeichert

2. Lohnentwässerung 2 mal pro Jahr
Zweimal jährlich erfolgte eine mobile Entwässerung des Schlammes auf einen TS-Gehalt von 25 30 %, das anfallende Prozesswasser wurde gespeichert und belastungsabhängig dem Abwasserstrom zudosiert.

Auf der Grundlage einer differenzierten Wirtschaftlichkeitsanalyse konnten wir nachweisen, dass eine kontinuierliche Überschussschlammeindickung mit direkt anschließender Entwässerung für die Kläranlage Heek das wirtschaftlichste Verfahren darstellt.

Die Wirtschaftlichkeit der Lösung ergab sich unter anderem durch eine kluge Nutzung von Altanlagen, wobei ein altes Mörtelsilo zum Durchlaufeindicker umfunktioniert wurde. Durch die hier erfolgte statische Eindickung wird bereits ein TS-Gehalt von bis zu 4 % unter Zugabe geringer Mengen an Flockungshilfsmitteln erzielt. Damit wird die hydraulische Durchsatzleistung der nachgeschalteten Schlammentwässerung relativ gering und das Aggregat konnte kostengünstig dimensioniert werden.